my story of the weekend in stand-alone-frames

Dezember 19, 2010 § Hinterlasse einen Kommentar

when? Before x-mas party,  afternoon
Where?At my parents home, living room

here we go:

couch
laptop
tea
me
*stop*
laptop@me@Couch
tea@my hand
*stop*
talking with mother
…thought
reaction
leaning forward
cup of tea vs. laptop
*zoom/kloonk*
cup of tea vs laptop = 1:0
laptop: „“%%&$%&*!$ SCCHZZZzzz“
Before: laptop: on, afterwards: off.

conclusion:
permanent damage

thanks for your imagination

 

-rk

Julian Assange in: „Die Borgkönigin“

Dezember 7, 2010 § Hinterlasse einen Kommentar

„Wikileaks ist tot, lang lebe Wikileaks“

Der performative Widerspruch, der in dieser Artikulation Ausdruck findet  fasst die aktuelle diskursive Formation zur gesellschaftspolitischen Diskussionen über Wikileaks metaphorisch sowie illustrativ treffend zusammen. Die transnationale Internetplattform ist nicht erst seit Gestern Gegenstand von kontroverser und konfrontativer Auseinandersetzungen in Medien und Politik. Gerade veröffentlichte die FAZ eine kurze Genealogie über Julian Assange, in der die Geschichte des Kopfs von Wikileaks erzählt wird. In dieser werden die Wünsche, Hoffnungen und Ideale des Internet-Rebellen – die manifesten sowie latenten Bedeutungsstrukturen – dargestellt und für die Gesellschaft transparent und objektiv festgehalten, um die „wahren“ Intentionen und Beweggründe des mysteriösen Mannes zu erklären. Die mediale Konstruktion, die um Assange vollzogen wird entspricht dem typischen Muster eines modernen aufklärerischen Drangs.  Es geht dabei methodologisch, wie es Foucault einst hinsichtlich des Verhältnisses zwischen Sexualität und Wahrheit bezeichnete, um den „Wille zum Wissen“.

Irritationen und unentscheidbare Situationen, die soziale Krisen erzeugen sollen möglichst schnell normalisiert, standardisiert und in routinisierte Deutungs- und Verhaltensmuster übersetzt werden. Was eignet sich dabei besser, als das Phänomen „Wikileaks“ ursächlich erfassen zu können. Dabei bietet sich eine zentralistisch gedachte Konzeption und Analyse von Machtstrukturen besonders gut an. Es wird eine übergeordnete Instanz benötigt, ein manifester individueller Akteur, der hinter dem spezifischen Macht-Wissens-Komplex steht. Ist dieser Akteur konzipiert und definiert, beginnt ein sinnlogisch motivierter Konstruktionsprozess . Ein postmodernes Phänomen wie Wikileaks, für dessen gesellschaftstheoretische Analyse -und die sich daraus ergebenden praktischen Implikationen-  ein offenes und pragmatisches Vokabular benötigt würde, um es angemessen zu beschreiben, wird stattdessen in ein paradigmatisches Korsett geschnürt. Man(n) will einfach wissen, „was die Welt (in diesem Fall Wikileaks) im Innersten zusammen hält“.

Es fällt schwer sich mit der Vorstellung anzufreunden oder lediglich in Erwägung zu ziehen, dass ein wesentliches Merkmal von sozialen Netzwerken im 21. Jahrhundert eine zutiefst pluralistisch-heterogene Identität bzw. dezentrale Akteursstruktur sein könnte. Eine genaue Analyse von Wikileaks hinsichtlich möglicher multilatraler Charakteristika und Verknüpfungen innerhalb dieses Komplexes bleiben in einem „konstitutiven Außen“ vom Diskurs demarkiert und somit hegemonial separiert. Infolge dessen bewegt man sich unter der Maxime „Suche nach guten Gründen“, um so etwas wie Wikileaks erkenntnistheoretisch zu verarbeiten und in ein vertrautes Vokabular zu übersetzen lediglich an der Oberfläche von (kritischer) Reflexionsarbeit. Der ambitionierte Anspruch „Neues, Krisenhaftes und Irritierendes“ zu zulassen, zugleich die Rolle eines Entdeckers einzunehmen und neues Wissen problembezogen zu verarbeiten und für eine breite Masse kommunikativ zu übersetzen, weicht dann der praktikableren Variante einer Subsumtion von empirischen Fakten unter etablierte Erklärungs- und Theorieansätze. Der Spezifik  und Kontingenz des sozialen Charakters von Phänomenen wie Wikileaks wird damit ebenso wenig Aufmerksamkeit zugesprochen, wie eine Orientierung an dem grundlegenden normativem Ideal der Moderne, BürgerInnen aus ihrer Unmündigkeit zu befreien, damit sie sich zu aufgeklärten emanzipierten Subjekten entwickeln können.

Wie es möglich sein konnte, dass Wikileaks sich innerhalb der letzten Jahre zu dem entwickeln konnte, was es Heute ist und wie sich die verschiedenen Handlungen und Aktivitäten des Netzwerks und die damit verbundenen sozialen Wirkungen so konfigurieren konnten bleibt unter der Perspektive des methodologischen Individualismus unberücksichtigt und somit ausgeklammert.

Diese konstitutionstheoretische Einbahnstraße muss so nicht konstruiert werden. Stattdessen könnte versucht werden eine holistische Perspektive der gesellschaftspolitischen Analyse einzunehmen. Somit würde die Möglichkeit entstehen, die soziale Einbettung und die konstitutiven Bedingungen von Phänomenen wie Wikileaks unter einem rekonstruktionslogischen Blick zu fassen. Das würde zum einen den historischen Vorbedingungen des Aufstiegs von Wikileaks Rechnung tragen und zum anderen die Kontingenz berücksichtigen, der Bedeutungszuschreibungen über und zu Wikileaks unterliegen. So ist Wikileaks z.B. nicht an sich „freiheitlich“ „wertvoll“, „notwendig“, „undemokratisch“ oder „problematisch“. Die jeweiligen Zuschreibungen, die in äquivalenten bzw. differentiellen Beziehungen zu- und gegeneinander gesetzt werden, können weder aus einer amorphe Form abgeleitet werden, noch sind sie überzeitlich-rekursiv .

Zudem sind sie auch nicht in einem außer-sprachlichen Feld situiert. Dinge sprechen nicht, das tun nur Menschen(!) Aufgrund dessen sollte es Aufgabe von reflexivem Journalismus sowie gesellschaftspolitischer (Medien-)Analyse sein, hegemoniale Artikulationen, ihre Entstehung und  Konfiguration bzw. ihre performativen Effekte zu untersuchen, die im Nexus von politischer Faktizität und demokratisch-imaginärem von Spiegeln der Gesellschaft – wie Wikileaks -produziert werden.

-rk

How i learned to love IKEA (re-cap from 2006)

Juli 26, 2008 § Hinterlasse einen Kommentar

Hofheim, 11. Maerz. 2006 ; 15.18 PM


Nachdem ich heute morgen aufwachte, ins Bad ging und gerade dabei war meine Haare mit schonenden Shampoo zu waschen, entschloss ich, dass ich heute was erleben will. Nachdem ich mit der taeglichen Hygiene fertig war und die Treppen nach unten ging war es mir klar. Heute ist ein schwedischer Tag.

Aber kann das denn wirklich sein  Ich gehe heute Morgen also einkaufen. Genauer gesagt zu IKEA in unseren Nachbarort Wallau, und was mich dort erwartet erfuellt mich zunaechst mit tiefster  ehrlicher Freude. Es ist ChaosTime schlechthin. Alles ueberfuellt und hektisch. Anarchische Verhaeltnisse mchte man meinen. Darf dass denn sein, wenn ICH komme. Glaube nicht! Da ist wohl irgend etwas schief gelaufen nehme ich an.

Wussten die denn nicht, dass ICH komme. Und ueberhaupt haben die Leute nichts besseres zu tuen als an ihrem freien Samstag Vormittag alle zum Geldausgeben zu stuermen ? Gerade in Zeiten der Hohen Arbeitslosigkeit und Hartz IV sollte man meinen, es ist besser sich einfach in seinem Haus einzuschliessen und das Licht auszumachen. Moeglichst versuchen nicht zu schwer auf den Stuehlen oder der Couch zu sitzen, um keine allzugrossen Abnutzungserscheinungen zu verurachen.

Aber egal  kommen wir zurck. Ich ueberlege mir so die ganze Zeit waehrend ich durch das unendliche Labyrinth des Kaufhaus schlendere ‚ist eigentlich echt schade, dass du diese Idee nicht gehabt hast, qualitativ niedrige Ware zu noch niedrigeren Preisen anzubieten‘. Das rentiert sich, denn die Leute, die heutzutage Teil unserer Konsumgesellschaft sind, kaufen sich lieber aus Spass an der Freunde fuenf mal den gleichen wackligen Schreibtisch fuer ein Apfel und ein Ei als einen Schreibtisch, der schon so aussieht als wolle er sich ewig im Heim einiesten ohne dafuer jegliche Gegenleistung sprich Miete zu bezahlen.

Und wenn man dann auch letztendlich den fuenften Schreibtisch gekauft hat, dann ist es durchaus moeglich, dass man nun alle Einzelteile und Schrauben zusammen hat. Gegebenenfalls kann man dann auch mit der Betriebsanleitung auf eine gepatchte Version hoffen. wie z.B. „Regal-Billy V.1.0.2“.

What ever.

Jedenfalls ist wohl klar, dass die neue Aktion, die jetzt gegen Ende des Winters startet auch vom groen Erfolg gepraegt sein duerfte. Es Ist ‚Elchschlussverkauf‘. Jeder, der eine neue Einbaukueche oder eine Wohnzimmergarnitur kauft bekommt einen Elch gratis. Ganz einfach zum ins Wohnzimmerstellen oder aber auch als Kuechenhilfe. Er uebernimmt eine Menge Aufgaben wie zum Beispiel als Muelleimer, als Aromatisierer oder aber als praktischer Verkleinerer zum Herstellen von Babynahrung. Die Nahrung wird fuer das Baby mundgerecht vorgekaut, damit das Baby sich auch nicht verschlucken muss.
Wird es dann wirklich mal zu viel mit den Elch, kann er auch  in den Garten getragen werden, und  ist als praktischer Rasenmaeher zu verwenden.

Sollte man Glueck haben besteht sogar die Chance ,dass er dabei von Daimler Crysler gecastet und Kanditat des Elchtests 2.0 wird. Hier dient der Elch nicht nur als Statist, sondern kann nebenbei noch erhebliche Werbeeinnahmen fuer die Familienkasse einspielen.

Dies wuerde letztendlich zu der positiven Erkenntniss fuehren, dass man wieder Die Moeglichkeiten hat an einem Samstag Morgen zu einem schwedischen Moebelhaus zu fahren, und sich dort seine Zeit zu vertreiben und sei es nur mit Bratwurstessen am hauseigenen Imbissstand.

Der Biber hat an seinem eigenen Stuhl zu knabbern.

Juni 25, 2008 § Hinterlasse einen Kommentar

„ich klebe an keinem Stuhl“, so Kurt Beck am Dienstag vor seiner Fraktion. Na endlich werden sich einige gesagt haben. Jetzt muss nur noch ne schnelle Einsatztruppe geordert werden, bestehend aus den Söldner „Steinamyer, Steinbrück und Struck, die den Biber-Beck aus dem Damm schmeisst.

Aber vorsicht so ein Biber kennt die Fallen im Biberbau…

Ineffizienter Chicago Boy

Juni 25, 2008 § Hinterlasse einen Kommentar

Da macht aber einer seinem Namen nicht gerade eine Ehre. Nachdem der Chicago Boy anfänglich, sowohl qualititaiv als auch quantitativ, mit Beiträgen überzeugen konnte, so hat schon nach wenigen Tagen eine spürbare Lustlosigkeit und Ineffizienz in den Blog Eingang gefunden. Was ist los? Besinne dich deiner Wurzeln und hau in die Tasten. Ohne Leistung hat auf dieser Welt noch nie jemand einen Blumentopf gewonnen. Ohne Fleiß kein Preis, Leistung zählt, Effizienzsteigerung- aber bitte schnell……sonst bist du am Ende selbst an deinem Versagen schuld. Du hast es in der Hand – du musst es nur wollen, dann wirst du es auch schaffen.

Effiziente Grüße….

ein anonymer Freund DIESES Blogs

Alles Gute Nachträglich

Juni 23, 2008 § Hinterlasse einen Kommentar

Hiermit wünsch ich dir alles alles alles Gute zum Geburtstag,…ich hoffe du bleibst so wie du bist, so dass alle irgendwann mal begreifen werden, was für ein tolles Ding du doch bist. Nett, ausgeglichen und konfliktvermittelnd.  Und das mit schlappen 60 Jahren…..

Fragst du dich nicht auch manchmal warum dich so viele ärgern, und dir blöde Sachen an den Kopf werfen?

Die Welt ist halt so, aber gib Acht!  Bald erkennen sie sicher deine Stärken,….sicher😉AllesGude

dein Kind ist aber auch wirklich putzig!

viva la eSpana

Juni 22, 2008 § Hinterlasse einen Kommentar

http://media.espace.ch

Spanien – Italien 4:2 n.E.

Man was bin ich froh, dass die spielerich bessere Mannschaft weiter gekommen ist, und die Italiener sich nicht wieder durch gemogelt haben. Buffon hat ein Klasse Tunier gespielt aber der Rest,… ich bitte euch!

Auf das Halbfinal Russland – Spanien freu ich mich fast noch mehr als auf das Deutschland Spiel.